stadt schaffhausen

Die Bandräume in der Stadt sind knapp. Politiker forderten schon mehrfach grösseres Engagement von der Stadt, doch die Chancen stehen nicht gut.

Das Gitter vor dem Eingang in der Karstgasse steht offen. Die Elektroheizungen im Bandraum sind kalt. Martin Wanner sitzt auf dem Sessel, Christoph Wanner auf dem Sofa daneben und hat die Winterjacke an. Er ist der Drummer und eines der vier Mitglieder von «Tongue Twister». «Bis im April dauert es, bis wir Genaueres wissen», sagt er. «Noch steht der Auszugstermin nicht fest.» Die Zukunft der Bandräume in der Karstgasse ist nicht gesichert, seit die IG Altstadt die Liegenschaften gekauft hat. Wie genau die neue Besitzerin die Liegenschaften nutzen will, ist noch nicht klar. Es ist aber gut möglich, dass «Tongue Twister» im Sommer wieder auf der Suche nach einem neuen Bandraum ist. Betroffen ist auch die Band «Pete Bamboo», die deshalb seit einem halben Jahr einen neuen Proberaum sucht – ohne Erfolg.

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Andi Kunz wird der Nachfolger von Christoph Lenz im Grossen Stadtrat. Er löst Lenz nach sechs Jahren im Amt ab.

Andi Kunz wird der Nachfolger Christoph Lenz im Grossen Stadtrat. «Lenz» wie er von seinen Freunden genannt wird und wie er sich selber auch nennt, hat während sechs Jahren die Alternative Liste im Städtischen Parlament vertreten. Zuletzt war er für die SP/AL-Fraktion Vertreter in der Geschäftsprüfungskommission (GPK).

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Regierungsratskandidat Werner Bächtold steht Red und Antwort. Er legt offen, warum er sich für die Kantonsregierung geeignet fühlt und wo er Spielraum für seine Taten sieht.

Werner Bächtold, die Regierungsräte sind nicht gerade die konsequentesten Vertreter der Parteiideale. Wirst Du Deinen Idealen treu bleiben?
Werner Bächtold: Ja klar. Ich werde meine Ideale bewahren. Doch es ist eine hohe Kunst, in einem Exekutivamt die Positionen beizubehalten. Um Fortschritte zu erzielen, müssen Kompromisse eingegangen werden.

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Schaffhausen ist mit vielen Gemeinden zusammengewachsen. Doch oft stehen althergebrachte Strukturen im Weg. Das verdeutlicht ein Blick über den Rhein.

Mehr als 450 Jahre ist es nun her, seit Schaffhausen am Feuerthaler Rheinufer einen Wachturm errichtete. Dass dieser auch noch mit einem – Schaffhausen zugewandten – Bock verziert war, ist den Feuerthalern damals sauer aufgestossen. Heute gehören solche Sticheleien der Vergangenheit an. Doch dass die Zürcher Gemeinden «ennet em Rhy» trotzdem nicht mit Schaffhausen verschmelzen, wird klar, wenn man ihre Anbindung an den öffentlichen Verkehr betrachtet.

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