krieg

Ray Smith lebt mit dem Militär, dem Geheimdienst und 20'000 palästinensischen Flüchtlingen in den Ruinen Nahr al-Bareds.

Libanon. Nahr al-Bared. Fünfzehn Kilometer Luftlinie von der Nordgrenze zu Syrien. Ein Flüchtlingslager der PalästinenserInnen. Teilzeitwohnort von Ray Smith und ein Wohnort auf Zeit für die 20‘000 PalästinenserInnen, die dort leben und auf Veränderung warten.

Ray ist der einzige Ausländer, der hin und wieder einige Monate in der Militärzone zwischen dem zerstörten alten Camp auf UN-Gebiet und dem libanesischen Staatsgebiet, in dem das zivile Recht gilt, verbringt. Wird er beim Filmen in der Militärzone erwischt, kann er «verhaftet, bisschen eingeknastet und deportiert werden», wie er sagt.

Ray stellt das Bier beiseite, beginnt den Vortrag: «Unterbräched mi, wenn’r Froge hend.» Das runde Dutzend, das den Weg ins Kasama an der Zürcher Militärstrasse gefunden hat, ist eine bunte Mischung von Jung und Alt. Fragen gibt es noch keine, aber eine Bitte. «Natürlich, sorry, Hochdeutsch, klar, vergass ich zu fragen», meint Ray und stoppt die Präsentation auf der Leinwand. Die Einführung ist kurz, Ray will sich nicht wiederholen und die meisten sind nicht zum ersten Mal bei einem seiner Vorträge zu Gast. Sie kennen die Geschichte des Camps.

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